Von KWS, Kunst und Kultur, Musik4.670 Views
»Artemira Mystica«: Wenn aus Liedern Geschichten werden – eine musikalische Welt wächst weiter
#Soderstorf, 24. August 2026
Als sich »Artemira Mystica« im Dezember 2025 erstmals öffentlich vorstellte, standen mehrsprachige Songs, cineastische #Klangwelten und Texte über #Mut, #Menschlichkeit und gesellschaftliche Fragen im Mittelpunkt. Neun Monate später ist dieser Kern geblieben – doch die Welt darum ist größer geworden.
Neue musikalische Stilrichtungen sind hinzugekommen, aus einzelnen Liedern wurden wiederkehrende Reihen, Figuren bekamen Gesichter und Geschichten begannen, über den letzten Ton eines Songs hinaus weiterzuleben. Auf der Website entstand eine #Songchronik mit Entstehungsgeschichten, im »Notizbuch« öffnet »Artemira Mystica« die Tür hinter die Kulissen.
Was als Sammlung einzelner Veröffentlichungen begann, entwickelt sich zunehmend zu einer musikalischen und erzählerischen Welt.
Die Geschichte bestimmt die #Musik
Ein festes Genre hat »Artemira Mystica« dabei bis heute nicht – ganz bewusst. Denn nicht ein bestimmter Musikstil entscheidet, wie ein neues Lied klingen soll. Die Geschichte selbst gibt die Richtung vor.
So kann eine Produktion cineastisch und episch werden, eine andere archaisch und düster, verspielt, melancholisch oder humorvoll. Mal führen die Lieder in vergangene Zeiten, mal in Fantasiewelten, in die Natur oder hinaus zu den Sternen.
Diese Freiheit hat die musikalische Palette in den vergangenen Monaten deutlich erweitert. Was die unterschiedlichen Stile miteinander verbindet, sind die Texte und die Geschichten, die sie erzählen.
»Für mich steht am Anfang meistens nicht die Frage, welchen Musikstil ich machen möchte. Da ist zuerst ein Gedanke, eine Geschichte oder manchmal nur ein einzelner Satz, der mich nicht mehr loslässt. Die Musik muss dann zu dieser Geschichte finden – nicht umgekehrt.«
«Lieder vergang’ner Pfade« – #Walzer, #Tango und #Geschichten aus einer anderen Zeit
Besonders deutlich zeigt sich diese Verbindung von Musik und Erzählung in der neuen Reihe „Lieder vergang’ner Pfade“.
Die deutschsprachigen Stücke führen in eine von den späten 1920er Jahren inspirierte Welt aus alten Theatern, Tanzsälen, Erinnerungen und Begegnungen. Auch musikalisch trägt die Reihe ihre Zeit in sich: Walzer und Tango bilden einen wesentlichen Teil ihres Charakters und verbinden sich mit einer warmen, nostalgischen Klangsprache.
Mit Viktor und Josephine sind zugleich wiederkehrende Figuren entstanden, die dieser Welt ein Gesicht geben. Ihre Geschichte wird nicht klassisch von Folge zu Folge erzählt. Vielmehr öffnen die einzelnen Lieder immer wieder ein neues Fenster in dieselbe Atmosphäre.
So steht jeder Song für sich – und wird gleichzeitig Teil einer größeren Erzählung.
Von Gaia über Soderstorf bis zu den Sternen
Auch thematisch sind die Wege von »Artemira Mystica« weiter geworden.
Die Geschichten reichen von gesellschaftlichen und historischen Themen über #Natur, #Mythologie und die frühen Spuren der Menschheit bis in fantastische Welten und zu den Sternen.
Manchmal liegt eine Geschichte allerdings direkt vor der eigenen Haustür. Das Lied »#Soderstorf« ist eine Hommage an den Heimatort der Künstlerin und verbindet die Gegenwart des kleinen niedersächsischen Dorfes mit den Spuren seiner jahrtausendealten Vergangenheit.
In »Gaias Klagelied« wiederum wechselt die Perspektive vollständig: Hier erhält die Erde selbst eine Stimme. Natur, Verlust und menschliche Verantwortung verbinden sich mit einer düsteren, archaischen Klangwelt.
Auch die »Legenden« öffnen einen eigenen Raum für fantastische Geschichten und zeigen eine weitere Seite eines Projekts, dessen musikalische Grenzen zunehmend von seinen Geschichten bestimmt werden.
Und manchmal darf einfach genörgelt werden
Dass #Storytelling nicht zwangsläufig ernst sein muss, beweist »Aus Nörgelhausen«.
Die Reihe widmet sich mit Übertreibung, Selbstironie und einer gehörigen Portion Nörgelei den kleinen und großen Absurditäten des Alltags. Statt großer historischer oder gesellschaftlicher Fragen stehen hier menschliche Marotten im Rampenlicht.
Der Kontrast zu den ernsteren Veröffentlichungen ist gewollt. Denn zur Menschlichkeit gehören nicht nur Mut, Erinnerung und die großen Fragen unserer Zeit – sondern auch die Fähigkeit, über sich selbst zu lachen.
Wenn das Lied nach dem letzten Ton weitererzählt
Mit der wachsenden musikalischen Vielfalt hat sich auch die Art verändert, wie Artemira Mystica ihre Veröffentlichungen präsentiert.
Auf der Website ist eine Songchronik entstanden, in der nicht nur Lieder gesammelt werden. Sie erzählt auch von ihrer Entstehung: von ersten Ideen, Hintergründen und Gedanken bis zu den Geschichten, die schließlich daraus wurden.
Das „Notizbuch“, der Blog von Artemira Mystica, geht noch einen Schritt weiter. Neben Einblicken in einzelne Projekte finden dort auch persönlichere Gedanken und Geschichten hinter den Kulissen ihren Platz.
Musik, Bilder und Texte werden dadurch zunehmend Teile derselben Erzählung. Ein Lied muss nicht mit seinem letzten Ton enden – manchmal beginnt dort erst die Geschichte dahinter.
Auch die visuellen Umsetzungen werden erzählerischer. In Vorbereitung befindet sich derzeit unter anderem »Stiller Zeuge«, ein Musikprojekt, dessen Geschichte Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet und sich über mehrere Jahrzehnte erstreckt.
Musik, die verbindet
Bei aller Vielfalt ist ein Gedanke seit den ersten Veröffentlichungen unverändert geblieben: Artemira Mystica möchte Musik schaffen, die verbindet, statt zu trennen.
Gerade bei gesellschaftlichen, historischen oder menschlichen Themen geht es deshalb nicht darum, einfache Antworten vorzugeben. Die Texte versuchen vielmehr, vertraute Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, Perspektiven zu wechseln und hinter Gegensätzen wieder den Menschen sichtbar zu machen.
Musik kann keine Konflikte lösen. Aber sie kann für einige Minuten dazu einladen, die Welt mit den Augen eines anderen zu betrachten.
Vielleicht beginnt Verbindung manchmal genau dort.
Eine Welt, die noch lange nicht fertig erzählt ist
Was im Herbst 2025 mit ersten Veröffentlichungen begann, ist neun Monate später deutlich gewachsen. Aus einzelnen Liedern wurden Reihen, aus Bildern entstanden wiederkehrende Figuren, aus einer Website wurde ein Archiv der Geschichten hinter der Musik.
Und neue Kapitel sind bereits in Arbeit.
Manche beginnen mit einem historischen Ereignis, andere mit einer Beobachtung, einem Bild, einem Satz oder einer Melodie. Wohin sie führen, steht am Anfang längst nicht immer fest.
Genau darin liegt inzwischen ein wesentlicher Teil von Artemira Mystica: Nicht nur Lieder zu veröffentlichen – sondern herauszufinden, welche Geschichten in ihnen stecken.
»Artemira Mystica« – Independent Artist
»Artemira Mystica« ist ein unabhängiges Musik Projekt und #Storytelling Projekt aus Deutschland. Im Mittelpunkt stehen eigene Texte, genreübergreifende Musik und Geschichten über Menschlichkeit, Freiheit, Erinnerung, Natur, Fantasie und gesellschaftliche Themen. Die musikalische Form folgt dabei der jeweiligen Geschichte – von cineastischen und epischen Klangwelten bis zu Walzer, Tango, archaischen Klängen und humorvollen Stücken. Veröffentlichungen entstehen auf Deutsch, Polnisch und Englisch. Im Zentrum steht die Idee, mit Musik neue Blickwinkel zu öffnen und Menschen miteinander zu verbinden. Mehr …
#NOW #N #KWS #ROSA #OWL #GT #GGC #GOGREENCHALLENGE #VISITGÜTERSLOH #VISITGT #NIEWIEDERISTJETZT #MARIECHENMARKT
