Von Hartmut Brand, Kunst und Kultur, Feuilleton6.165 Views
#Brands #Kultur #Check: Escape Room »Elixier Mortale« bei »Marissa Escape Game« in #Lembruch
#Lippstadt, 16. August 2026
Am gestrigen Samstag stand ein Ausflug zum Dümmer See auf dem Programm und was läge da näher, als auch »Marissa Escape Game« vom »Marissa Resort« in Lembruch einen Besuch abzustatten.
Im Februar 2026 hatte ich den Escape Room »Elixier Mortale« im Rahmen der Rubrik »Raumprofil« im Escape Room News Center vorgestellt und dieses Raumprofil hatte mich so neugierig gemacht, dass ich nun mit meiner Gruppe »Drei Engel für Hattu« mit Christine, Gülden und Simone nach Lembruch reiste.
Im Herbst 2009 schloss eines der renommiertesten #Gourmet Restaurants der Region von einem Tag auf den anderen und sein legendärer Küchenchef Severin Evigsen verschwand spurlos.
Hinter den Kulissen soll Evigsen an einem uralten Familienrezept gearbeitet haben – dem sagenumwobenen Elixier Immortalis, einem Trank zwischen Leben und Tod. So wurden wir von #Privatdetektiv Cornelius Blackwood engagiert, um hinter das Geheimnis des Hauses Große Straße 30 in Lembruch zu kommen, denn immer wieder berichten Anwohner von flackerndem Licht, dem Klang einer Tresenglocke und einem seltsamen Duft, der durch die Dunkelheit zieht.
Nachdem uns unser Spielleiter über die üblichen Sicherheitsmaßnahmen informiert hatte, trat der Hausmeister des Gebäudes in den Raum und überreichte uns eine Videobotschaft von Cornelius Blackwood, die der Hausmeister auf dem Handy des Privatdetektivs gefunden hatte.
Nun hatten wir also nicht nur die Aufgabe, hinter das Familiengeheimnis zu kommen, sondern eben auch den Privatdetektiv zu befreien.
Schon der Einstieg ins Abenteuer ist ungewöhnlich und hat bei uns großes Abenteurerfeeling aufkommen lassen. Und ab da bewegten wir uns über eine Fläche, die so groß war, dass andere Anbieter daraus wahrscheinlich drei Escape Rooms gebastelt hätten.
Denn tatsächlich bewegen wir uns im Spiel über fast das gesamte Erdgeschoss des damaligen Hotels samt Restaurant. Das Gesamtkonzept ist stimmig. Das #Briefing erfolgt im Salon und an der alten Rezeption vorbei wird man vom Hausmeister ins Abenteuer geführt.
Und natürlich ist diese Kulisse eines Lost Place des ehemaligen Hotels in Lembruch Gold wert. Dort, wo andere Anbieter viel Geld in eine authentische Kulisse und Gerüche stecken, liegt hier alles bereits vor und es macht unfassbar viel Spaß, sich in dieser Kulisse zu bewegen.
Die Rätsel ordnen sich der Geschichte wunderbar unter und bewegen sich auf einem Schwierigkeitslevel, der fordernd, aber machbar ist. Da, wo es bei uns mal hakte, half uns unser Spielleiter mit thematisch verfassten Hinweisen, die er in den Raum sprach, weiter.
Da die Geschichte und die Rätsel jedoch logisch und nachvollziehbar aufgebaut waren, musste der Spielleiter nur sehr, sehr selten eingreifen.
Im Hotel und in dem dazugehörigen Restaurant hätte man meinen können, die Tür sei erst wenige Tage zuvor endgültig ins Schloss gefallen. Und die Art und Weise, wie hier mit einem gewissen mystischen Gruseleffekt gearbeitet wird macht wirklich unfassbar viel #Spaß. So manches Mal schlotterte uns die Buchse.
Die Palette an Rätseln war dabei breit gefächert. Logikrätsel waren dabei ebenso an der Tagesordnung wie das Sammeln und Zuordnen von Gegenständen. Immer war dann auch schnell klar, wo es nach dem Lösen eines Rätsels in der Storyline weitergeht. Das ist optisch und akustisch hier wirklich sehr gut gelöst.
Zwischendrin ist eine besonders gute Teamkommunikation von Nöten, warum dem so ist, dass ich an dieser Stelle mal offen. Sollte jeder mal selbst erlebt haben. So wie hier die erzählte Geschichte multimedial vorangetrieben wird, ist das sehr gut gelöst. Dabei spielen wie eingangs schon erwähnt Gerüche, Lichteffekte und Effekte andere Art eine große Rolle. Dies alles ist jedoch so dosiert angewendet, dass die Geschichte von den Eindrücken nicht überfrachtet wird.
Und obwohl wir in dieser Teamkonstellation zum 1. Mal angetreten waren, konnten wir dieses Abenteuer nach 56 Minuten bravourös und souverän meistern und wurden dann am Ende wieder vom Hausmeister in Empfang genommen Hinter uns lag ein ungewöhnliches und außergewöhnlich spannendes #Abenteuer, das uns in dieser Gruppe wirklich Spaß gemacht hat
Ein echter Geheimtipp und wer das dann auch noch mit einem Besuch am Dümmer See verbindet, kann sich sicherlich auch mehr als eine schöne Stunde machen. Außerdem ist der Osnabrücker Escape Room Anbieter »#Mindhunters« nur einen #Steinwurf entfernt, so dass man das auch miteinander verbinden kann.
Weitere Infos und Buchung online …
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