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Herforder Weihnachtsmarkt 2026: Aus gemeinsamen Gesprächen werden konkrete Verbesserungen
#Herford, 6. Oktober 2026
Was kann den Herforder Weihnachtsmarkt noch bessermachen? Mit dieser Frage haben sich im Frühjahr rund 40 #Schausteller, #Gastronomen sowie #Einzelhändler bei einem gemeinsamen Workshop mit der veranstaltenden Stadtmarketingagentur Pro Herford beschäftigt. Einige der angesprochenen Ideen und Anregungen finden sich in diesem Jahr in konkreten Veränderungen wieder. Gleichzeitig bleibt vieles, was sich auf dem Herforder Weihnachtsmarkt bewährt hat und worauf sich die Gäste Jahr für Jahr freuen, erhalten.
»Nach dem vergangenen Weihnachtsmarkt haben wir Gespräche mit beteiligten Akteuren geführt und Meinungen von Besuchern mit Hilfe einer Umfrage gesammelt. Dabei durften wir uns über viel positives Feedback freuen, haben aber ebenso aufmerksam die konstruktive #Kritik und die geäußerten Verbesserungswünsche aufgenommen. Auf Grundlage dieses #Stimmungsbilds haben wir uns dann in einem #Workshop gemeinsam mit den Schaustellern die Frage gestellt, wie es mit unserem Weihnachtsmarkt weitergehen soll«, sagt Frank Hölscher, Geschäftsführer der Pro Herford und ergänzt: »Wichtig war, dass wir uns auf einen langfristigen und gemeinsamen Weg begeben und nicht nur den nächsten Weihnachtsmarkt im Blick haben.«
Ein wichtiger Punkt der Gespräche war die #Gestaltung, die #Qualität und die #Angebotsvielfalt auf den einzelnen Innenstadtplätzen, weniger das vielfältige Begleitprogramm, das von Gästen und Beschickern positiv aufgenommen wurde. Vielmehr ging es insbesondere darum, die Plätze stärker voneinander zu unterscheiden und Besuchern an verschiedenen Stellen unterschiedliche und familienfreundliche Angebote zu unterbreiten. Für dieses Jahr wurde deshalb unter anderem die Platzierung einzelner gastronomischer Angebote neu geordnet. Einige Angebote wechseln zwischen den Innenstadtplätzen und sorgen damit für eine veränderte Zusammenstellung auf den Plätzen und sorgen für eine höhere Aufenthaltsqualität. Auch neue Kreationen kommen hinzu: Auf dem Alten Markt wird es beispielsweise erstmals Kaiserschmarrn geben. Eine weitere Neuerung ist die #Eisstockbahn auf dem Neuen Markt. Damit entsteht dort ein zusätzliches Angebot, das zum Aufenthalt und zur gemeinsamen Aktivität auf dem Weihnachtsmarkt einlädt. Gleichzeitig wurde im Dialog mit den Beschickern vereinbart, dass die #Kühlwägen und #Mülltonnen von allen Plätzen weichen, sodass die Attraktivität der Plätze nicht geschmälert wird und die Aufenthaltsqualität steigt.
»Schausteller, die sich für den Weihnachtsmarkt bewerben, bewerben sich nicht auf einen expliziten Standplatz, sondern erhalten nach Zusage ein entsprechendes Platz Angebot. Durch die von vielen Seiten gewünschten Veränderungen gab es hier Rotationen. Jedem wurde aber ein Standplatzangebot unterbreitet«, erklärt Mathias Polster, Sprecher des Vergabeausschusses.
Dem Vergabeausschuss, der über die Bewerbungen urteilt, gehören Vertreter des Veranstalters, der Innenstadtquartiere, des #Hotelgewerbes und #Gastronomiegewerbes, des Mitteldeutschen Schaustellerverbands, aus #Einzelhandel und #Wirtschaft sowie Sponsoren, Immobilienbesitzer, Innenstadtverein und Citymanagement an. Die Entscheidungen des 17 köpfigen Vergabeausschusses fußen auf Grundlage einer Vergabeordnung für den Weihnachtsmarkt. So wird gewährleistet, dass die Entwicklung des Weihnachtsmarktes nicht nur aus Sicht einer bestimmten Gruppierung, sondern möglichst aus der breiten Stadtgesellschaft heraus besprochen wird und sich verändernde Rahmenbedingungen berücksichtigt werden können. Die Vergabeordnung ist öffentlich auf der Internetseite der Pro Herford einsehbar.
Bei allen Veränderungen setzt die Pro Herford zugleich auf Kontinuität. Der Herforder Weihnachtsmarkt soll seinen bekannten Charakter behalten und auch in diesem Jahr ein vielfältiges Angebot aus Gastronomie, weihnachtlichen Verkaufsständen, Fahrgeschäften und Aufenthaltsmöglichkeiten bieten. So bleiben die Ravensberger Himmelspforte auf dem Alten Markt, das beliebte #Almrauschzelt auf dem #Janup, das Kotha Zelt auf dem #Gänsemarkt oder die weit über Herford hinaus strahlenden Events wie »Nikolaus über die Werre« oder die #Lichterfahrt der #Landwirte bleiben erhalten.
»Wir haben den Workshop und die zahlreichen Gespräche sehr ernst genommen und die dort angesprochenen Punkte in unsere weiteren Planungen einbezogen. Nicht jede Idee lässt sich bereits in diesem Jahr umsetzen, aber wir wollten genau hinschauen, was unseren Weihnachtsmarkt aus Sicht der Schausteller und im Sinne der Besucher weiterbringen kann«, sagt Hölscher. »Deshalb gibt es in diesem Jahr an verschiedenen Stellen Veränderungen, gleichzeitig setzen wir bewusst auf vieles, was sich über Jahre bewährt hat. Denn eins ist klar: Trotz aufkommender Kritik braucht sich unser Weihnachtsmarkt in der Region nicht zu verstecken, wir haben einen tollen Weihnachtsmarkt.«
Damit ist der Prozess, der im Frühjahr mit dem gemeinsamen Austausch begonnen hat, in die konkrete Planung eingeflossen, aber noch nicht zu Ende. Der Anspruch bleibt dabei, den Weihnachtsmarkt von Jahr zu Jahr weiterzuentwickeln und gleichzeitig das zu bewahren, was ihn für viele Herforder zu einem festen Bestandteil der Adventszeit macht. Los geht es traditionell einen Tag nach Totensonntag. Details zu den einzelnen Plätzen, dem Angebot und dem Begleitprogramm wird die Pro Herford in den kommenden Wochen der Öffentlichkeit vorstellen.
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