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Foto: »Achtung für Tiere«

Starkes Zeichen gegen Tierleid – »Achtung für Tiere« Mahnwache in Gütersloh

Von KWS, Tiere, Pflanzen, Natur, Tierschutz1.045 Views

Starkes Zeichen gegen #Tierleid – »Achtung für Tiere« #Mahnwache in #Gütersloh

#Rietberg, 11. Oktober 2026

Am vergangenen Samstag hatte der Verein »Achtung für Tiere« in Gütersloh am Berliner Platz zur Mahnwache »Für alle Tiere« aufgerufen.  »Es ist paradox, dass wir überall Fortschritt anstreben, aber verbissen an Gewalt gegen Tiere festhalten – mit Begründungen wie ›das haben wir immer schon so gemacht‹«, beklagt Astrid Reinke, die als #Tierärztin und #Pädagogin bei »Achtung für Tiere« aktiv ist.

Zunehmend jüngere Menschen würden zu den Mahnwachen kommen, aus einem Bildungssystem, dass die Ausbeutung empfindsamer Tiere nicht ernsthaft hinterfrage und Interessengruppen, die Tiere leidvoll nutzen, bisweilen ein breites Forum biete. »Wie fühlen sich vegane Kinder und Jugendliche, wenn traditionell Ausflüge anberaumt werden: in den #Zoo, zur #Jägerschaft, zu Betrieben, in denen #Tiere für #Milch, #Fleisch und #Eier leiden und sterben? Wenn #Kinder, #Jugendliche und junge #Erwachsene dennoch empathisch und selbstbewusst für wehrlose Tiere eintreten, beweist das viel Mut und eine starke Persönlichkeit. Es gibt Hoffnung für eine bessere Zukunft für Tier und Mensch.«

Die Vorsitzende Anika Figge führte bei der Mahnwache viele Gespräche: »Eine Dame meinte, dass Tiere keine Seele hätten, stimmte aber zu, dass sie Schmerzen, Ängste und Glück spüren, so wie wir. Als Kind habe sie bei #der Schlachtung zugesehen. Jeder müsse irgendwann sterben. Auch das Töten von Katzenbabys fand sie selbstverständlich.«

Ein Passant sei begeistert gewesen über die Aktion, lange geblieben und habe per #Handy Freunde informiert. Eine Passantin stimmte den Aussagen der Plakate zu. Sie sei #Vegetarierin. Mitglied Christiane Lamprecht schilderte, was sie selbst in der #Milchindustrie beobachtet hatte: »Die Mütter leiden durch die extremen Milchmengen, Mutter und Säugling, wenn sie nach der Geburt getrennt werden. Beide werden früher oder etwas später geschlachtet.« Sie konnte ihre Gesprächspartnerin für den Schritt zur veganen Lebensweise interessieren.

»Wir vermitteln Fakten, diskutieren, verstehen Werte wie #Gewaltlosigkeit, #Frieden, #Mitgefühl, Hilfe für Schwache ganzheitlich … die brutale Ausbeutung der Tiere wäre längst Geschichte, wenn die Breite Masse wüsste, welches #Leid #Jagd, #Tierversuche, Zoo, #Tierhaltung und Tiertötung für #Ernährung, aber auch Traditionen, wie der sogenannte #Brieftaubensport, #Hochzeitstauben oder #Angeln verursachen«, ist sich Astrid Reinke sicher.

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