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»Gässlesrap Kollektiv« überrascht beim Landesdialektpreis mit schwäbischem Hip Hop

Von KWS, Kunst und Kultur, Musik439 Views

»Gässlesrap Kollektiv« überrascht beim #Landesdialektpreis mit schwäbischem Hip Hop

  • Ministerpräsident Cem Özdemir überreicht 21 Preise in 6 Kategorien

#Herrenberg, #Oberkirch, 10. Oktober 2026

Bei der 2. Ausgabe des 2024 geschaffenen »Landesdialektpreises Baden Württemberg« ließ es sich Ministerpräsident Cem Özdemir nicht nehmen, am Samstag im badischen #Oberkirch den mehr als 20 Preisträgern der 6 Sparten ihre Urkunden und insgesamt 60.000 Euro Preisgelder zu überreichen.

Die Vorstellung und Laudationes der Wettbewerbsbeiträge durch Moderator Stefan Unser vermittelten in Worten, Bildern, Filmen und Live Auftritten einen lebendigen Eindruck von der Leidenschaft, mit der sich die diesjährigen Prämierten mit ihren Muttersprachen #Alemannisch, #Fränkisch und #Schwäbisch auseinandersetzen und präsentieren.

Der im württembergischen Landesteil tätige Verein »schwäbische mund.art« und sein Vorsitzender Dr. Wolfgang Wulz freuen sich ganz besonders, dass sie viele der Ausgzeichneten zu ihren Mitgliedern zählen dürfen. Dazu gehören die schwäbischen Hip Hopper vom »Gässlesrap Kollektiv« um Hannes Schmid aus Stuttgart und als #Hohensteiner »von dr Alb ra«, allesamt um die 30, die mit ihrem fetzigen Live Auftritt die üblichen Formen von Mundartdarstellung knallig erweiterten. Oder die etwa gleichaltrigen Filmemacher der »#ZDFNeo« Serie »Tschappel«, Marius und Paul Beck aus dem oberschwäbischen #Zußdorf – »Sebastian Blau Filmpreisträger« von 2022 und jüngst mit einem »#Grimmepreis« deutschlandweit bekannt geworden. Für die ruhigeren, nachdenklichen Themen stehen in der Sparte Lied »Die Traufgängerinnen« und »Blaupreissiegerinnen« von 2020, Mona Maria Weiblen und Susanne Wahl Eder aus Sankt Johann, und Liedermacher Matthias Flad aus Dettingen/Erms. Martin Wangler aus Breitnau, »Blaupreisträger« für Film 2022, beeindruckt als Fidelius Waldvogel mit seiner #Kleinkunst auf der #Wanderbühne, für exzellente sprachliche und musikalische #Kunst sind die Altmeister Ernst Mantel und Heiner Reiff aus Abtsgmünd und Rottenburg (»Blaupreissieger Musik Kabarett« 2006) dabei, ebenso das »Bronnweiler Weib« Friedel Kehrer, eine langjährige Garantin für gradlinig authentische #Comedy und zugleich einfühlsame Liedpoesie. Als zukunftsweisendes Projekt ging ein Preis in der Sparte »Neue Medien« an »SOS – Streets of Stuttgart«, das mit 2 von Pius Jauch aus #Rottweil für den Verein schwäbische mund.art produzierten Filmen den Weg in die Welt schwäbischer Videospiele weist und so ein jüngeres Publikum anspricht.

»Für unseren Verein war es keine Überraschung, dass Klaus Dietert Reichert aus Steinenbronn, der 81jährige Seealemanne und langjährige Co Leiter unserer Schreibwerkstatt, als Nestor der diesjährigen Landespreisträger:innen hoch verdient den 1. Preis in der Sparte Literatur mit nach Hause nimmt. Angesichts der beim Landesdialektpreis sichtbar gewordenen jüngeren Talente, der Vielfalt und der Qualität der Wettbewerbsbeiträge aus allen Alterklassen müssen wir uns keine Sorgen machen, dass die Dialekte in Baden Württemberg so schnell untergehen«, resümiert Dr. Wolfgang Wulz auch in seiner Rolle als Vorstandsmitglied des Dachverbands #DDDBW und gratuliert allen mit Preisen Bedachten aus »The Ländle«.

Kostproben einiger Landespreisträger für #Dialekt gibt es bereits am Samstag, 17. Oktober 2026, um 10 Uhr, im Forum am Hans Furler Gymnasium Oberkirch. Unter dem Motto »Beschd of Daheim« lesen, spielen und singen in ihren Dialekten Berthold Kracke, Claudia Scherer, Klaus Dieter Reichert, Markus Manfred Jung, Matthias Flad und Mona Maria Waiblen bei den »Oberkircher Literaturtagen«. Mehr …

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