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Foto: Panifactum

Low Carb Manufaktur sieht steigende Nachfrage über die klassische Keto Zielgruppe hinaus

Von Sandra Eichner, Essen und Trinken, Lebensmittel87 Views

Low Carb Manufaktur sieht steigende Nachfrage über die klassische Keto Zielgruppe hinaus – Qualitätsstrategie und Ausbau des Sortiments treiben Geschäftsentwicklung

#Dettelbach, 14. Oktober 2026

Low Carb verlässt zunehmend die #Ernährungsnische: Der schwäbische Lebensmittelhersteller #Panifactum erwartet für das laufende Geschäftsjahr einen Umsatzzuwachs von rund 25 Prozent. Das Unternehmen führt die Entwicklung unter anderem darauf zurück, dass kohlenhydratreduzierte #Lebensmittel inzwischen von deutlich unterschiedlichen Verbrauchergruppen nachgefragt werden.

Während Low Carb und #Keto lange vor allem mit Gewichtsreduktion und einer streng kohlenhydratarmen Ernährungsweise verbunden wurden, beobachtet Panifactum heute eine breitere Nachfrage. Neben klassischen Keto Kunden interessieren sich zunehmend ernährungsbewusste Verbraucher, Sportler sowie Menschen mit besonderen Ernährungsanforderungen für entsprechende Produkte.

»Der Markt verändert sich spürbar«, sagt Matthias Hofmann, Gründer und Geschäftsführer von Panifactum. »Low Carb entwickelt sich aus unserer Sicht zunehmend vom Ernährungskonzept zur Produktkategorie. Viele Kunden möchten sich gar nicht vollständig ketogen ernähren. Sie suchen gezielt nach besseren Alternativen für einzelne #Lebensmittel ihres Alltags.«

Vom Low Carb Brot zum breiteren #Lebensmittelsortiment

Für Panifactum bedeutet diese Entwicklung eine Erweiterung des ursprünglichen Geschäftsmodells. Ausgehend von kohlenhydratarmen Backwaren baut das Unternehmen sein Angebot sukzessive aus. Brot und Knäckebrot werden mittlerweile durch Produkte wie #Kuchen, #Fruchtaufstriche und weitere kohlenhydratreduzierte #Lebensmittel ergänzt. Auch die Produktentwicklung richtet sich zunehmend auf klassische Alltagssituationen aus.

Das Unternehmen visualisiert den Unterschied zu konventionellen Lebensmitteln unter anderem anhand direkter Vergleiche der verwertbaren #Kohlenhydrate bei Brot, Kuchen, #Knäckebrot und #Fruchtaufstrichen.

Zuckervergleich

Gleichzeitig setzt Panifactum auf eine Positionierung oberhalb des Preiseinstiegssegments. Produziert wird nach Unternehmensangaben in kleinen Mengen und mit einem hohen Anteil handwerklicher Verarbeitung. Die Produkte sind bio zertifiziert und kommen ohne klassische #Getreidemehle sowie ohne #Konservierungsstoffe aus. Je nach Rezeptur werden stattdessen unter anderem #Leinsaat, #Chiasamen, #Flohsamenschalen, #Goldleinsaat oder #Hanfprotein eingesetzt.

Wachstum trotz höherer Preislage

Diese Herstellungsweise hat ihren Preis. Panifactum Produkte liegen teilweise deutlich über dem Preis konventioneller #Backwaren – ein Punkt, der nach Angaben des Unternehmens bei Neukunden regelmäßig erklärungsbedürftig ist.

»Wir können und wollen mit industriell produziertem Brot nicht über den Preis konkurrieren«, erklärt Hofmann. »Unsere Rohstoffe, unsere Produktionsweise und unsere Rezepturen verursachen höhere Kosten. Deshalb müssen wir dem Verbraucher transparent vermitteln, welchen Unterschied er für diesen Preis bekommt.«

Genau darin sieht das Unternehmen zugleich eine Entwicklungschance für den Lebensmittelmarkt: Verbraucher differenzieren zunehmend zwischen Grundversorgung und Produkten, die besondere Ernährungsanforderungen erfüllen sollen. Qualität, Zutaten, Nährwerte und individuelle Ernährungsziele gewinnen dabei als Kaufkriterien an Bedeutung.

Produktentwicklung als Wachstumstreiber

Panifactum arbeitet deshalb kontinuierlich an neuen Rezepturen. Dabei reagiert das Unternehmen auch auf veränderte Kundenbedürfnisse und ersetzt einzelne Zutaten, wenn sich daraus Vorteile für bestimmte Zielgruppen ergeben. So kommen bei neueren Entwicklungen beispielsweise Goldleinsaat und Hanfprotein zum Einsatz.

Für 2027 plant das Unternehmen, diesen Kurs fortzuführen und weitere Produktkategorien zu erschließen. Das Ziel: kohlenhydratreduzierte Ernährung stärker in den normalen Lebensmittelalltag zu integrieren.

»Unser Wachstum zeigt uns, dass Low Carb heute sehr viel breiter gedacht werden muss als noch vor einigen Jahren«, resümiert Hofmann. »Die spannende Entwicklung findet nicht mehr nur innerhalb der Keto Community statt. Neue Zielgruppen entdecken kohlenhydratreduzierte Lebensmittel, weil sie für ihre persönliche Ernährung nach Alternativen suchen«, mehr …

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